Oh, wie schön ist die Slowakei…und Kroatien

Drei Tage sind wir in der Slowakei, genauer Hohe Tatra gewesen und haben die Zeit mit Spazieren und Wandern verbracht…die Bärensuche war erfolglos! Wenigstens haben wir einen brünftigen Hirsch gehört, der hat uns im ersten Moment auch genug erschreckt…

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Wandern ist wunderbar, vor allem mit gut eingelaufenen Schuhen, wie ich an dieser Stelle nochmal betonen möchte, wenn man nämlich den zweiten Tag mit neuen Bergschuhen durch die Gegend ´springt´, kann eine Wanderung in der schönsten Umgebung auch mal zur Tortur werden. Aber genug gejammert, hier ein paar Bilder…

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Übrigens ist auch die Niedrige Tatra sehr schön, was wir so beim Durchfahren Richtung Ungarn gesehen haben. Und wenn man dann so fährt, könnte man ab und zu glauben man ist im Allgäu gelandet…saftige, hügelige Wiesen, Kühe und im Hintergrund die Berge. Da geht uns natürlich das Herz auf und man bekommt etwas Heimweh…aber nur ein bisschen;)

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Ungarn haben wir recht schnell hinter uns gelassen und nur eine Nacht am Balaton verbracht…zur Nachsaison, eine Geisterstadt! Alles wirkt irgendwie grotesk und wenn wir versuchen uns das Ganze zur Hauptsaison vorzustellen, packt uns der Horror…
Aber jedem das seine! Tourismus ist eine tückische Erfindung, da wird versucht eine  wunderbare Gegend oder ein Stück monumentale Geschichte für jederman zu erschließen und zu vermarkten, dabei wird dieses schöne Stück Land oder Kultur so ausgelutscht und ausgequetscht, bis am Schluss nichts mehr übrig bleibt vom Zauber…

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Ungarn und Kroatien sind wir zum Großteil auf der Autobahn durchgefahren, was in Kroatien alles andere als billig ist, aber wir haben es in wenigen Tagen geschafft den Sommer einzuholen, das hat unsere Stimmung extrem gehoben.
In Kroatien waren wir 3 Tage in Medulin, Istrien, und wollten dort in einer Bucht, (angeblich Stehrevier!) etwas kiten. Haben wir auch gemacht und Tobi macht gute Fortschritte, fährt schon einige Meter und übt sich an der Wende auf dem Brett…meine Wenigkeit packte mal wieder gleich die Angst, weil mir das Stehrevier bis zum Hals und drüber hinaus ging…somit bin ich nur ein wenig geflogen und hab auf Tobi ´aufgepasst´. Der Campingplatz war ein riesen Areal mit allem was das Herz begehrt, zumindest das Herz von manchen, uns war er zu unpersönlich und bis jetzt mit 28€/pro Nacht der teuerste auf dem wir waren!

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Wild stehen wird in Kroatien recht hoch geahndet und wir mussten uns schon eingestehen, dass wir alles andere als unauffällig reisen mit dem SlowRider…manchmal wäre eine hässliche Camouflagelakierung doch von Vorteil! Wir hatten ja als Auflage um das H-Kennzeichen zu behalten, die Auswahl zwischen feuerwehr-rot, THW-blau, camouflage oder beige (was für uns damals aus ästhetischen Gründen beides nicht zur Debatte stand!)…Es ist uns auch schon passiert, dass Menschen erschrocken sind, weil sie dachten es brennt irgendwo in der Nähe als wir an kamen.
Wir haben uns für die Weiterreise für die Küstenstraße nach Nin entschieden, was einerseits günstig und andererseits visuell sehr reizvoll ist! Die Straße ist wunderbar ausgebaut und führt direkt am Meer entlang durch Berge und großteils extrem karge Landschaften, um dann wieder in kleinen Küstenorten auf- und abzutauchen.

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Vorbei an so mancher Insel, die wie ein Stück unliebsame Wüste wirkt, auf der kein Busch und Baum zu wachsen scheint. Auf manchen Abschnitten scheint die Bewirtschaftung außer durch ein paar Ziegenherden aussichtslos zu sein. Auch wenn immer wieder „Vorsicht Kuh“-Schilder auftauchen, kann man sich nicht so ganz vorstellen, dass die zwar geländegängigen aber doch wiesen- und weideliebenden Tiere hier durch die Steinsteilhänge spazieren. Wir haben beschlossen, vielleicht sind die „Vorsicht Ziegen“-Schilder ausgegangen…Ziegen haben wir nämlich gesehen, im Gegensatz zu Kühen…
Jetzt sind wir gerade in Nin an einem kleinen, bunten Campingplatz mit Meer und Sandstrand (was in Kroatien ja eher selten ist!). Stehrevier direkt vor der Tür, vielen Wassersportlern als Nachbarn und es ist sehr gemütlich und sommerlich warm! Die letzten Tage 30 Grad – so warm hatten wir es zuletzt bei unserer Abreise aus dem Allgäu! Ich weiß unsere Allgäuer hatten eine Hitzewelle nach der anderen und waren froh als es endlich mal wieder abkühlte. Wir sind glücklich nochmal ein Stück Hochsommer zu erhaschen hier!

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Wir haben hier eine sehr schöne Bekanntschaft mit Karen und Dirk geschlossen, mit den 2en haben wir gekitet und die Abende verbracht. War wirklich bereichernd mit euch und wir haben so richtig gespürt wie uns in letzter Zeit intensivere zwischenmenschliche Kontakte abgegangen sind…seid an dieser Stelle noch mal herzlich gegrüßt! Danke Karen, für das wunderbare Tuch!!

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Das war´s jetzt erstmal…lasst es euch allen gut gehen! Fühlt euch gedrückt…
Hier noch ein Bild vom Tobi beim Kiten…

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Polska…

Polen ist wirklich schön, es ist uns nicht leicht gefallen aus unserem großen Bildervorrat die Momentaufnahmen heraus zu suchen, die wir euch gerne zeigen wollen…

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Die Menschen sind eher verschlossen und sehr zurückhaltend was ein Lächeln angeht.
Die polnische Ostsee hat uns fast besser gefallen als die deutsche…lange menschenleere Sandstrände, Wanderdünen, Vögel…und wilde Tiere soll es anscheinend auch geben, haben wir aber keine zu Gesicht bekommen.
Danzig haben wir uns nur einen Tag angeschaut und befunden, dass man diese Stadt mal bei einem extra Trip für länger genießen sollte.

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Am Schönsten war es in den Masuren, dort darf man mitten im Wald stehen, Feuer machen und das direkt am Wasser. Wir haben gehofft mal ein paar Wildschweine oder Wölfe anzutreffen oder wenigstens nachts ums Auto schleichen zu hören – leider Fehlanzeige! Wir haben einzig und allein Fische beim Fliegen fangen gesehen.

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An der Wolfsschanze haben wir uns die alten HitlerBunker angesehen und über die Betonmassen gestaunt, die hier zerstört wurden und nun zerfallen. Danach kann man munter ins anliegende Restaurant gehen, sich mit altdeutscher Musik von der Schellack und einem kleinen vegetarischen `Führerteller`den Magen und das Gemüt wieder besänftigen…wer dann immer noch nicht genug hat vom dunklen Teil der Geschichte, kann sich im direkt angrenzenden Stellplatz einmieten und die Nacht genießen! Als Abendprogramm käme ein Ausflug auf den Schießstand in einem der Bunker in Frage, um letzte Frustrationen abzubauen…Sehr skurril Alles!

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Einen weiteren Versuch wilde Tiere, nämlich Wisente, die größten Säugetiere die in Europa leben, zu sehen haben wir in einem Nationalpark an der weißrussischen Grenze unternommen…An jeder Ecke und auf jedem Plakat werden sie beworben…leider wieder nichts gesehen!
Der Zufall hat uns an einen Ort mit Namen Galindia geführt…ein Hotel, Restaurant und Stellplatz am Wasser, ein ganzes Areal gestaltet mit geschnitzten Skulpturen, Fantasiewesen, Tieren aus Stein und Holz.

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Dann hat´s uns gereicht mit der angeblichen Wildnis in Polen, kalt ist es hier auch und wir sind los gedüst Richtung Süden…unser nächstes Land ist die Slowakei.
Hier gibt es wirklich noch wilde Tiere, auf unserer ersten kleinen Tour in die Karpaten, Hohe Tatra, haben wir andere Wanderer getroffen, alle mit einem Glöckchen ausgerüstet. Auf unsere Frage hin, was das solle haben sie gemeint, wegen den Bären. Wir dachten zuerst, vielleicht haben die sich die Glöckchen an irgendeinem Touristen Stand andrehen lassen, aber ganz unbedarft läuft man dann nicht mehr weiter. Daheim haben wir das dann im Internet gecheckt und hier gibt es wirklich Braunbären, die immer wieder Menschenkontakt haben. Und das ganz ohne, dass die Bären auf zig Plakaten und Skulpturen als Werbefigur missbraucht werden!

Wie der eine oder andere aufmerksame Leser von euch vielleicht mitbekommen hat, haben wir unsere Pläne geändert…uns ist kalt! Das Baltikum ist auf einen anderen Ausflug verschoben und wir fahren in den Süden, Richtung Kroatien…wir würden gerne nochmal Kiten bzw. da weiter üben wo wir jetzt stehen mit unserem Können. Also wenn einer von euch Silvester mit uns am Meer verbringen will…es sind jetzt nicht unsere Minusfreunde gemeint, die unseren Blog eh nie lesen, geschweige den einen Kommentar hinterlassen…;)

Good bye Germany…Dzien dobry Polska…

So, heute ist es so weit und ich werde nun auch mal einen BLOG schreiben!
Wir haben Deutschland verlassen und schon ein beachtliches Stück an der polnischen Küste zurückgelegt.
Nachdem wir einen zweiten Kitekurs auf Rügen gemacht haben, der übriges an einem sehr schönen Ort, mit vielen tollen Menschen war (Liebe Grüße an alle, die wir auf Rügen kennen gelernt haben!) und einem super Spot, wie Nadine schon geschrieben hat, hab ich es endlich geschafft mit dem Kite übers Wasser zu flitzen!

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Wir haben am nächsten Spot, bei Ückeritz, kurz vor der polnischen Grenze nochmal einen Halt gemacht, um unser KitesurfTalent weiter auszubauen, was aber leider mangels Wind nur bei Flugübungen blieb. Macht nichts, war trotzdem schön! Am Parkplatz an der Surfschule, an dem wir die Nacht verbracht haben, trafen wir auf einen schönen Reise-Mercedes-LKW mit dessen Besitzern wir dann auch gleich ins Gespräch kamen…Fachsimpeln über technische LKW Dinge! Voll super! Habe den glorreichen Tipp bekommen, dringend meine Blattfedern zu ölen, da diese extrem zusammengerostet scheinen und dadurch nicht mehr richtig federn. Vielen lieben Dank an euch zwei (Ich hab leider eure Namen vergessen, das passiert mir ständig :-)! Aber der Tipp war Gold wert! Seit wir fleißig ölen, wird unsere Federung bedeutend besser, was bei den Straßen hier in Polen auf keinen Fall von Nachteil ist! Die bringen unseren `Dicken` zum Teil ganz schön ins Wanken.

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Also weiter durch Polen über schöne Holperstraßen und -pisten in drei Etappen bis zur Bucht von Puck, wo wir uns gerade auf dem Campingplatz Chalupy 6 befinden.

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Nachdem wir den ganzen Tag mit dem Kite auf dem Wasser verbracht haben…Wir hatten Glück und endlich mal wieder guten Wind!…lassen wir den Abend mit Bier und grillen ausklingen.
Sind nun seit fünf Tagen in Polen und haben uns nun so langsam akklimatisiert. Mein Englisch ist zwar immer noch scheiße, aber lang nicht so schlecht wie mein Polnisch 🙂
Morgen geht es weiter Richtung Danzig, bin gespannt was uns erwartet! Das erste Mal in einer Stadt, bis jetzt sind wir nur im Ländlichen rum gegurkt! Landschaftlich ist es hier wirklich schön, irgendwie wild und ursprünglich! Die Häuser sind zum Teil übelst zusammen geflickt, aber es gibt richtig geile alte Backsteinbauten und das Leben auf dem Land scheint sehr einfach.
Liebe Grüße an die Heimat und alle die uns kennen.

Auf Rügen…

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Wir befinden uns gerade auf der Insel Rügen…wir stehen an einem, wie ich behaupten möchte, der schönsten Stellplätze bis jetzt und schauen in den Sonnenuntergang! Während ich hier diese Zeilen für euch da draußen formuliere, macht Tobi parallel ein paar Foto´s vom Sonnenuntergang für euch!
Aber um euch auf den neusten Stand der Reise zu bringen muss ich etwas ausholen, weil der letzte Eintrag liegt ja schon etwas zurück…

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Wir haben 3 Tage in Rostock verbracht, was uns als Stadt nicht besonders vom Hocker gerissen hat, vielleicht waren wir auch in der falschen Ecke, aber unser Stellplatz am Hafen war recht cool, weil wir die riesigen schwimmenden Kolosse, auf denen manche Menschen ihren Urlaub verbringen, beobachten konnten. Man wundert sich einerseits, wie solche Stahlmonster, mit Kino, Casino, Pools & Wellnessbereich und womöglich sogar Golfplatz überhaupt schwimmen können, andererseits fragt man sich, WER Lust hat auf solchen schwimmenden Städten Urlaub zu machen??!

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Wie auch immer, es war trotzdem spannend zu beobachten wie sie mit Hupkonzert und Lightshow in den Sonnenuntergang davon fuhren…

Auf Leila´s Wunsch hin haben wir einen schönen Tag im Rostocker Zoo verbracht. So faszinieren es auch immer ist, die vielen exotischen Tiere aus nächster Nähe zu sehen, stimmt es auch immer etwas traurig, weil nicht zu leugnen ist, dass sich die Tiere einfach unwohl fühlen auf dem engen Raum, der ihnen zur Verfügung gestellt wird. Trotzdem war´s schön nach so vielen Jahren – Ich war das letzte Mal, mit 12 Jahren in Stuttgart im Zoo – Leila hat ein Kamel gefüttert und beide konnten wir eines streicheln!
Leila haben wir dann am Donnerstag vorletzte Woche, nach 2 Wochen als unsere erfrischende Reisebegleiterin schweren Herzens verabschiedet…wir hoffen du reist bald wieder mit uns auf neuen Pfaden!

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Danach ging´s für uns weiter nach Zingst, wo Tobi und ich seinen lang ersehnten Kitekurs angetreten sind. Wetter und Wind waren auf unserer Seite, dennoch haben wir es beide nicht bis auf´s Brett geschafft und somit beschlossen einen 2-Tages-Aufbaukurs auf Rügen anzuhängen…und da sind wir jetzt! Morgen geht´s für uns weiter im Wasser und in der Luft, mal schauen, ob wir es schaffen unser ersehntes Ziel über´s Wasser zu gleiten diesmal erreichen!

Auf Rügen haben wir uns einen Tag in den Nationalpark zurück gezogen und ausgedehnte Spaziergänge am Meer und an den Kreidefelsen unternommen.

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Wir halten euch auf dem Laufenden und werden uns in naher Zukunft aus Deutschland verabschieden und polnischen Boden betreten!
Wir freuen uns auf neue Eindrücke und eine andere Sprache, um noch mehr das Gefühl zu bekommen auf Reisen zu sein…

Am Meer…von der Nordsee an die Ostsee

Unsere Reise stand eigentlich von Anfang an unter dem Moto: auf der Suche nach dem Wasser. Als wir in der Hitze los gestartet sind waren wir ständig auf der Suche nach Abkühlung. Die ganze Zeit über hat uns die Sehnsucht nach dem Meer begleitet. Jetzt, nach einem guten Monat unterwegs haben wir´s endlich geschafft…wir sind an der Nordsee. Das Meer zu erreichen ist an der Nordsee nicht ganz leicht, weil die Gezeiten einem immer wieder, einen Strich durch die Rechnung machen und bei Ebbe das Meer schier unerreichbar wird. In der Ferne ist es zwar zu sehen, aber macht man sich auf den Weg, kommt es einfach nicht näher und bleibt ewig am Horizont. Am 2ten Tag an der Nordsee haben wir dann einen Stand gefunden, an den wir direkt hin fahren durften und wo wir wenigstens mal nasse Füsse bekommen haben. Zum Baden war´s dann doch zu kalt.

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In Hamburg haben wir uns ein aufblasbares Kanu gekauft, welches endlich zu Wasser gelassen werden wollte. Deshalb hat uns unser Weg durch Schleswig-Holstein, an seine vielen großen und kleinen Seen geführt, die teilweise miteinander verbunden sind. Das 2-Mann-Kanu trägt wunderbar auch einen Mann, eine Frau, ein Kind und einen Hund…eine wunderschöne Gegend um sich treiben zu lassen.

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Weiter führt uns unser Weg an die Ostsee, voller Erwartung und Hoffnung auf ein Meer, dass auch greifbar ist. Es muss gar nicht der weiße Sandstrand sein, den man so oft mit dem Meer verbindet, aber die Wellen, die gleichmäßig ans Ufer rollen und Ruhe mit sich tragen, die hätten wir schon gern. Einen Strand für Spaziergänge und Schatzsuche, endlose Weite und Sonnenuntergänge über schäumende Brandung.

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Gefunden haben wir all das dann auf der Insel Fehmarn und noch mehr in Großklützhöved, in der Nähe von Wismar. Hier stehen wir gerade und sind zum ersten Mal länger als 2 Nächte am selben Ort. Hier gibt es einen naturbelassenen, relativ einsamen Stand und wie ihr sehen könnt auch Internet. Patrizia, Liam und Luca haben auch den Weg zu uns gefunden und besuchen uns für ein paar Tage.

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Viele Grüße vom Meer, fühlt Euch gedrückt Ihr Lieben…

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Hamburg

Wir sind in Hamburg bei Patrizia, Chris, Liam und Luca. Unser Gefährt steht hier in einem gepflasterten Gässchen und wurde schon von Nachbarskindern besichtigt und Papa´s bewundert.

Hier ein paar Eindrücke aus der Hansestadt…

Während unserer Tage und Nächte hier, genießen wir das Stadtleben, arbeiten ein bisschen in Rundfunk, Keller und Garten, fahren mit den Fahrrädern herum, genießen das Familienleben, feiern Geburtstag, komplettieren unser Equipment, gehen Bouldern und ins Yoga und erwarten sehnsüchtig unsere Reisepartnerin für die nächsten 2 Wochen…Leila, hast du schon gepackt!?

Kleiner Nachtrag: Im Harz…

Im Harz haben wir´s leider nicht so lang ausgehalten, weil uns das Wetter zu nass war…und keine Aussicht auf Besserung in den kommenden Tagen.

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Durch den Regen und Nebel konnte man erahnen, dass es dort landschaftlich sehr schön sein muss, ein Traum zum Klettern, aber wir wollten nicht 3 Tage im Feuerwehrauto sitzen und auf besseres Wetter warten und sind nach Hamburg weiter gedüst…

Go…endlich on the Road…

Eineinhalb Wochen sind ins Land gezogen und wir nach langen Vorbereitungen und Fertigstellung unseres Wagens endlich am Anfang unserer Reise…Erstmal zickzack durch Deutschland…Unsere erste Station war im schönen Schwarzwald, wo wir zwei Tage meinen Dad besucht haben.

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Weiter führte unser Weg uns Richtung Mainz, mit Abstecher – wegen der unfassbaren Hitzewelle, 37°C und mehr – in den Pfälzer Wald. Wo wir einen Tag und eine Nacht unter den Schatten spendenden Bäumen verbracht haben.

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Den Sonntag über, haben wir nach einem ausgiebigem Brunch, einen Badetag im Rhein, in Nackenhausen vor Mainz eingelegt. Dort haben wir sehr liebe Freunde von uns besucht, die dort ein wunderbares Plätzchen im Grünen haben.

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Nach einem kleinen Spaziergang durch Mainz, geht´s weiter…

… Richtung Leipzig. Im kleinen Dörfchen Elterlein steht die Produktionsstätte der Ofenmanufaktur firetube. Dort haben wir einen angenehmen Tag mit dem Chef, Axel und seinem Sohn Jim verbracht und das Firmengelände besichtigt. Super lässige Öfen! Unbedingt mal anschauen auf http://www.firetube.de.
Mit einem kleinen Zwischenstop, in einem weiteren Ostdörfchen von Deutschland; landschaftlich auch schön, aber ein wenig trostlos.

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Leipzig wiederum hat uns eine ganz andere, bunte, lebendige Seite gezeigt und wir sind schwer begeistert von dieser im Werden, Vergehen und neu entstehenden Stadt. Vielen Dank an Jenny und Luca, unseren Freunden aus dem Allgäu, die jetzt in Leipzig leben…wir hatten ein super Wochenende mit euch!

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Heute stehen wir mal auf einem richtigen Campingplatz, mit Internet irgendwo im Harz.
Deswegen klappt´s jetzt auch endlich mit unserem ersten Blogeintrag…
Liebe Grüße an alle die uns kennen…

One Week to Go…

Unser Hof ist vergeben, unsere Mitbewohner ausgezogen…so gut wie alle betrieblichen Wertgegenstände veräußert…der Hof ist fast ausgeräumt, der SlowRider „fertig“ ausgebaut, TÜV bestanden, die Spannung steigt…
Dieses Wochenende wird der Hof komplett ausgeräumt und zur Übergabe hergerichtet…bis dahin wird noch das Getriebe repariert und wir sind hoffentlich mit all unseren Habseligkeiten ins Feuerwehrauto eingezogen. Dann noch zwei Tage in gewohnten Gefilden die Verabschiedung mit unseren Liebsten zelebrieren und dann geht´s endlich los…
Endlich los, weil zum Einen die Vorfreude stetig wächst und unsere Köpfe die ganze Zeit so voll mit Dingen sind, die zu erledigen und vorzubereiten sind, dass wir manchmal gar nicht mehr wissen welcher Tag oder zumindest welche Uhrzeit ist…also ready, steady…